Hallux rigidus - patientenfax.de

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Operationen bei Hallux rigidus


Mit Hallux rigidus (deutsch: eingesteifter großer Zeh) wird eine zunehmende Gelenkverschleißerkrankung im Großzehengrundgelenk mit zunehmender Steifheit des Großzehengrundgelenkes ohne wesentliche seitliche Fehlstellung bezeichnet.


Der Hallux rigidus tritt in typischer Weise im 4. und 5. Lebensjahrzehnt auf, Sportler mit wiederholten Fußverletzungen z.B. Fußballspieler sind besonders häufig betroffen. Durch Verschleißprozesse im Großzehengrundgelenk wird die Bewegung beim Abrollen immer schmerzhafter, die Streckung der Großzehe wird immer schlechter, was bis zu einer weitgehenden Einsteifung im Großzehengrundgelenk führen kann. Das Frühstadium des Hallux rigidus ist noch gut durch eine mobilisierende Manualtherapie und orthopädietechnische Versorgung mit Sohlenversteifung, Spezialeinlage und Ballenrolle zu behandeln.


a) Cheilektomie, ggf. in Kombination mit Streckosteotomie des Grundgliedes (Moberg Operation)
Hierbei wird der fußrückenseitige Knochenhöcker am ersten Mittelfußköpfchen abgetragen und die Gelenkkanten geglättet. Zusätzlich werden Sehnenverklebungen beseitigt. Sollte danach keine ausreichende Streckung möglich sein, wird die Umstellung des Grundgliedes außerdem durchgeführt, damit ein gutes Abrollen ermöglicht ist.


b) Großzehengrundgelenkversteifung (Arthrodese) Bei jüngeren, sportlich aktiven Patienten wird eine selektive Fusion des Großzehengrundgelenkes empfohlen, dadurch ist ein schmerzfreies und kraftvolles Abrollen möglich. Die Bewegung im Endgelenk bleibt dabei erhalten.


c)    Resektionsarthroplastik (OP nach Brandes) Teilentfernung der Grundgliedbasis mit Kapsellappenplastik (s. o. Hallux valgus), wenn ausgeprägte Gelenkverschleißprozesse eingetreten sind.


d)    Endoprothese des Großzehengrundgelenkes Unter bestimmten Voraussetzungen kann ein biokompatibeles künstliches Gelenk eingesetzt werden. Dadurch wird eine gute Beweglichkeit mit guter Fußabwicklung kombiniert. Allerdings kann ein solches künstliches Gelenk auslockern, was Folgeoperationen nach sich ziehen kann.


Komplikationen bei Operationen -
seriöse Operateure klären den Patienten auch über Risiken gut auf


spezielle Komplikationen nach Vorfuß OPs:
Den Erfolg seiner Behandlung und ihre absolute Risikofreiheit kann kein Arzt garantieren. Die allgemeinen Gefahren ärztlicher Eingriffe, wie z. B.


Thrombosen (Bildung von Blutgerinnseln),
Embolien (Schlagaderverschlüsse durch verschleppte Gerinnsel),
Verletzung von Nerven und Gefäßen sowie Nachblutungen sind Dank der Fortschritte der Medizin aber viel seltener geworden.
Wundheilungsstörungen und Infektionen lassen sich in der Regel gut beherrschen, wenn auch gelegentlich Zweiteingriffe erforderlich werden.


Der Eingriff wird gewöhnlich in Blutleere vorgenommen, um Blutverluste zu vermeiden. Dabei wird für die Dauer der Operation das Blut durch die Blutdruckmanschette zurückgehalten. Danach können - sehr selten - Durchblutungsstörungen oder Missempfindungen auftreten, die sich jedoch meist rasch wieder zurückbilden.


Trotz aller Sorgfalt kann es gelegentlich zu einem Rückfall, Korrekturverlust oder zu einer Überkorrektur und schmerzhaften Bewegungseinschränkungen kommen, die ggf. zusätzliche Operationen notwendig machen.


Auf die näheren Umstände des Leidens und die Bedeutung, die Vor- und Begleiterkrankheiten sowie auf das für Sie am besten geeignete Operationsverfahren geht der Orthopäde im Aufklärungsgespräch ein. Dabei informiert er Sie über alles, was nach ärztlicher Erfahrung wichtig ist. Bitte fragen Sie ihn nach allem, was Ihnen wichtig erscheint, er wird Sie, Ihrem persönlichen Informationsbedarf entsprechend, umfassend und gerne beraten.


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