Impingement Syndrom - patientenfax.de

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das Impingement Syndrom der Schulter


Eine der häufigsten Erkrankungen der Schultergelenke ist das so genannte Impingement - Syndrom. Es kann zur zunehmenden Behinderung der Beweglichkeit, anfangs v. a. zu Schmerzen beim Abspreizen des Armes und später zur Einsteifung des Schultergelenkes kommen. Ursache hierfür sind entweder Überlastung oder langsam voranschreitende Abnutzungserscheinungen des Schultergelenkes. Der Name Impingement - Syndrom rührt von dem deutschen Wort "Pinge" her, was in der bergmännischen Sprache einen Gegenstand wie einen Meißel zum Vorantreiben des Bergwerkstollens beschreibt. Während die Schultersteife im Spätstadium des Impingement - Syndroms auftritt, ist das Zeichen des schmerzhaften Bogens (Painful arc) ein typisches Frühzeichen. Hierbei kann der Betroffene den Arm seitlich abspreizen, aber verspürt beim seitlichen Abspreizen des gestreckten Armes und bei dem Versuch, den Arm vollständig hochzuheben in einem bestimmten Winkel (ab 60° Abspreizung bis 120° Abspreizung) einen Schmerz im Schultergelenk.


Bei der voranschreitender Abnutzung des Schultergelenkes kommt es typischerweise zu einer Verengung des Raumes unter dem Schulterdach (subacromialer Raum verringert sich, das Acromion = der Schulterhöhe-Knochen). Grund hierfür ist eine Veränderung des Kräftegleichgewichtes im Schultergelenk wiederum aufgrund von Abnutzungsprozessen der Schulterstrukturen. Ebenso trägt die sich mit den Jahren verschlechterte Haltung der Brustwirbelsäule mit Rundrückenbildung und des Schultergürtels  mit nach vorne Kippung zur Verengung des sog. subacromialen Raumes bei. Hierbei zieht der übermächtig gewordene Brustmuskel (jahrelang durch die Benutzung der Arme vor der Körperwand stark gemacht) den Rumpf in der horizontalen und in der vertikalen Achse zu einer Rundhaltung zusammen.  


Die Schulter nimmt eine Sonderstellung unter den Gelenken ein. Der Kopf ist sehr groß und die knöcherne Pfanne ist sehr klein. Eine knorpelige Lippe (Labrum) vergrößert die Gelenkpfanne und stabilisiert das Gelenk zusätzlich. Die Schulter muss in ihrem alltäglichen Betrieb hohe Belastung und einen Großen Bewegungsumfang (ROM - Range of Motion) miteinander verbinden. Der Bewegungsablauf des Schultergelenkes funktioniert wie ein Uhrwerk. Jede Komponente des Gelenkes ist sehr fein in ihrer Funktion auf die andere abgestimmt. Wenn Störungen auftreten, kann dies gleich eine hohe Funktionseinschränkung für das Gelenk bedeuten. Andererseits kann eine Störung oft durch einfaches Regulieren z. B. auf mechanisch - muskulärer oder chemisch  - entzündlicher Ebene schnell korrigiert werden.


Bei der Schulterfunktion ist das Zentrieren des großen Kopfes in seine kleine Pfanne durch Muskeln wichtig. Diese Muskeln heißen Rotatorenmanschette (RM). Sie bilden einen Muskelmantel um den Oberarmkopf herum und funktionieren fein ausbalanciert. Sie drücken den schweren Arm mit seinem großen Gelenkkopf z. B. beim Abspreizvorgang der Schulter zuerst zentral in die Pfanne, bevor der massive Deltamuskel den ganzen Arm gegen das Widerlager lehnt und ihn schließlich elegant abheben kann. Klappt die Zentrierung nicht, sind ungleich mehr Kräfte des Delta nötig und der Abspreizvorgang kann ganz scheitern. Beim Scheitern kommt typischerweise der unter dem Schulterdach befindliche Schleimbeutel unter Druck und neigt zur Entzündung. Oft passiert das Ganze nur teilweise und es schleichen sich in kleinen Schritten im Schultergelenk Fehlaktionen ein, die einen schleichenden Entzündungsprozess zur Folge haben. Dieser Prozess hat seinen Hauptherd unter dem Schulterdach, dem Engpass des Gelenkes. Dort laufen sozusagen alle wichtigen Kabel entlang. Langer Kopf der Bizepssehne, Supraspinatussehne (SSS=1/4 RM) und Subscapularissehne (SSC=1/4 RM) befinden sich unmittelbar unter dem Schleimbeutel unter dem Schulterdach auf engstem Raum und all diese Strukturen werden von einem Entzündungsprozess mit einbezogen und geschädigt. Zusätzlich können Verkalkungen in diesen Strukturen durch die Entzündung (= saurerer PH-Wert + Ödembildung + Kapillarerweiterung + Gewebedrucksteigerung + Unterernährung der Zellen + erhöhte Verletzbarkeit der Strukturen + verringerte Reparaturkapazität + ...) begünstigt entstehen. Hier spricht man unter anderem von einer Tendinosis calcarea (verkalkende Sehnenerkrankung).               


Neben der Behandlung der schmerzhaften Entzündung und der Verkalkung von Sehnen und Schleimbeutel unter dem Schulterdach mit u. a. Extrakorporaler Stoßwellentherapie, Injektionsbehandlung, Analgetika, Physiotherapie... ist also die Bekämpfung der Rundrückenbildung durch gezieltes Haltungstraining (täglich in den Alltag einweben!!) des oberen Rumpfes Garant für Verhindern von Schmerzen in der Zukunft.


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