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Kalk in der Schulter - die Kalkschulter


Chronische Entzündungen können Ablagerungen von Kristallen in der Schulter bewirken. Diese sind also Ausdruck eines bestehenden Schulterschadens und oft überhaupt nicht die Ursache der Schmerzen. Es gibt Ausnahmen, bei denen zum Beispiel ein Kalkdepot an Größe zunimmt und eine Überhöhung des Gewebedruckes verursacht und zu stärksten Schmerzzuständen führt. In der Regel nimmt das Kalkdepot nach konsequent behandelter und überstandener Entzündung des Gelenkes an Volumen ab und verschwindet meist sogar von selbst. Eine der schlagfertigsten Methoden zur Behandlung der Kalkschulter ist die ESW - Extracorporale Stoßwellentherapie oder einfach Stoßwelle genannt.


Stoßwelle (ESW-extracorporale Stoßwellentherapie)


Die Stoßwelle ist ein Verfahren aus der Urologie. Hier wird seit Jahren gegen Steine im Harnsystem vorgegangen (Nierensteine). Das Prinzip der ESW ist mit fokussiertem hoch energetischen Schall feste Strukturen im Weichteil zu zerstören. So kann bei einem Harnleiterstein der aufgestaute Urin die Steinbruchstücke herabspülen und der Patient wird zügig von seinen Schmerzzuständen befreit.
In der Orthopädie wird in  jüngster Zeit mit der Stoßwelle gegen Kalk in der Schulter vorgegangen. Der Patient wird mit einem kolbenartigen Applikator behandelt, aus dem deutlich hörbare Impulse in das Schultergelenk gegeben werden. Damit wird nicht nur die Struktur des Kalkdepots zerkleinert, sondern auch der Entzündungsprozess intensiv bekämpft. Beide Faktoren helfen bei der schnellen Beseitigung des Schulterproblems. Die Stoßwellenbehandlung ist ein häufig eingesetztes Mittel zur Vermeidung von operativen Eingriffen an dem Gelenk.  
  

Nicht operative & operative Behandlung von Schulterschmerzen


Der Orthopäde wird zur schnellst möglichen Wiederherstellung der Beweglichkeit des Schultergelenkes zunächst intensive Behandlungen einleiten (Bestrahlungen und Krankengymnastik, spezielle Tabletten, Salben, Spritzen in das Gelenk). Wenn trotz intensiver Bemühungen der Erfolg nur gering ist oder sogar ausbleibt, wird dem Patienten häufig eine Arthroskopie der Schulter nahe gelegt. Bei der Schulterarthroskopie (Arthro = Gelenk, Skopie = Blicken) wird mit mindestens 2 große Kanülen über einen Monitor in das Gelenk hineingeschaut mit dem Ziel, im Raum unter dem Schulterdach (subacromialer Raum) wieder Platz herzustellen (subacromiale Dekompression). Hierbei wird häufig der dort befindliche Schleimbeutel ganz und gar entfernt, entzündliches Gewebe abgetragen, Teile von der Sehnenscheide des Supraspinatusmuskels entfernt oder gar unter dem Schulterdach eine Knochenschuppe abgefräst.









Hierdurch wird chronisch entzündetes Gewebe entfernt und  Platz für die volle Schulterbeweglichkeit im verengten Schulterraum geschaffen. Die Operation ist minimal invasiv, stellt jedoch für das Gelenk ein nicht unwesentliches Trauma dar. Ein frisch operiertes Schultergelenk benötigt wegen der o. g. Besonderheiten nach der Arthroskopie eine besonders intensive Behandlung. Gegen das OP-Trauma reagiert oft insbesondere die Gelenkkapsel mit Entzündung.


Die Entzündung äußert sich durch Schmerzen bei der kleinsten Bewegung, mit Schwellung und Überwärmung. Nach der Operation ist es vor allem wichtig, das Schultergelenk intensiv mit Krankengymnastik und selbständig nach guter Anleitung zu beüben. Übungen stellen ebenfalls anfangs einen Reiz für das Gelenk dar und können den postoperativen Schmerz noch verstärken. Deshalb ist es wichtig konsequent gegen die entzündlichen Schmerzen, vorübergehend sogar mit Tabletten (nicht steroidale Antirheumatika, z. B. Diclofenac) vorzugehen.


Würde das Gelenk nicht intensiv beübt, könnte es zu einer zunehmenden Bewegungseinsteifung kommen. Es ist also wichtig, eine gute Balance zwischen zu großer Reizung eines frisch operierten Gelenkes durch Aktivität und Krankengymnastik auf der einen Seite und zu wenig Übung mit zunehmender Einsteifung des Gelenkes auf der anderen Seite zu finden. Die Übungsfähigkeit des operierten Gelenkes muss regelmäßig vom Arzt  kontrolliert, das Maß der Belastung festgelegt und die Dosis der Schmerztherapie angepasst werden. Die Heilung der Wunden dauert nach einer Schulterarthroskopie zwischen 10 und 14 Tagen. Danach können die Fäden entfernt werden, bis dahin ist eine Wundbehandlung nötig (sterile Pflasterverbände mit vorheriger Wunddesinfektion ca. 3-4 mal die Woche).
Die Krankengymnastik sollte 2-3 mal pro Woche erfolgen. Hier werden aktive und passive Bewegungsübungen zur Kräftigung der Muskulatur und zur Herstellung einer normalen Schultergelenksbeweglichkeit durchgeführt, seltener kommen Lymphdrainagen und schmerztherapeutische Techniken zur Anwendung. In der 3. und 4. Woche nach der Operation wird die ärztliche Kontrolle in weiteren Abständen erfolgen.
Je nach Untersuchungsergebnissen kommt die so genannte Motorschiene zur Anwendung. Hierbei wird der Arm auf ein Gestell gelegt und maschinell bewegt. Dies ist nicht nur  hinsichtlich der Beweglichkeit des Gelenkes gut, sondern hilft auch Schmerzen zu lindern. Jeder Patient sollte sich mit seinem behandelnden Arzt nach der Operation darüber verständigen, welche Maßnahmen geeignet sind, das Wiederauftreten der Erkrankung zu vermeiden (Prophylaxe).  


Dabei empfiehlt der Orthopäde gerne gezieltes Muskeltraining. Die Muskulatur stellt oft eine wichtige Ressource dar. Wenn der Patient durch gezieltes Muskeltraining unter Anleitung des Sportarztes / Orthopäden oder des Krankengymnasten oder des Fitnesstrainers die Muskulatur als „Bodenschatz des Körpers" durch gezieltes Training zu stärken vermag, kann der Patient selbst bedeutend zur Vorbeugung beitragen.
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