Kinder Reihenuntersuchung - patientenfax.de

in ganz Deutschland ist Patientenfax zu haben, weltweit wirksam
Sportuntersuchung für Kinder - Vorsorge lohnt sich
Jeder Sportler einmal im Jahr zum Sportorthopäden. Besonders im Wachstum wichtig.


Florian ist Jahrgang 2000 und spielt leidenschaftlich gut und gern Fußball. Sein Klub ist der einer Berliner Stadtrandsiedlung. Sein Vater ist ebenfalls ziemlich gut am Ball. In seiner Jugend war er mehrfacher DDR Meister für eine Ostberliner Volleyballmannschaft. Über den Vereinsvorstand regte Florians Vater die
Betreuung der Mannschaft durch einen ortsansässigen Orthopäden und Sportarzt an. Man nahm seinerzeit Kontakt zu ihm auf und im Gespräch wurde eine jährliche Untersuchung der Sportler/Kinder aller Mannschaften des Klubs als wichtig besprochen und vereinbart.
Doch bald gab es Reibereien, weil die Kosten für die Reihenuntersuchungen beim Sportarzt zunächst bei den Eltern der Kinder unklar waren. Ein Sportfähigkeitsattest sei laut einer Nachfrage bei einer gesetzlichen Krankenkasse durch eine Sportlermutter nicht im Leistungsumfang der Krankenkasse enthalten. Der Sportarzt habe aber die Chipkarten der Kinder eingelesen. Die Kinder aus der privaten Krankenversicherung hatten eine Rechnung bekommen, obwohl der Verein die Reihenuntersuchung organisiert hatte.
Bei einer abendlichen Gesprächsrunde mit dem Sportarzt kam zum Ausdruck, dass die regelmäßigen Untersuchungen zur Früherkennung von Wachstumsfehlern und Überlastungsschäden bei den jungen Sportlern  durchaus von den Krankenkassen übernommen werden.  Der Sportarzt hatte für eine Bescheinigung nach der Untersuchung gesorgt. Darauf stand für jeden Sportler neben den einzelnen Untersuchungsergebnissen, ob er sportfähig ist und ob weitere Untersuchungen oder andere Maßnahmen erforderlich sind. Diese Bescheinigung wurde kostenlos ausgehändigt. Die Untersuchung bezahlt die Krankenkasse.
Da der Verein über 30 Kinderfußballmannschaften trainiert, kam es natürlich unter der Vielzahl der untersuchten Sportler auch zu weiteren Fragen bei dem genannten "Elternabend". Ein Vater fragte die Anwesenden, warum denn weder ein EKG, noch Atemuntersuchung (Spirometrie) geschweige denn beispielsweise ein Blut- oder Laktattest bei der jährlichen Sportuntersuchung der Kinder durchgeführt werden. Leistungstests und die genannten Untersuchungen sind in diesem Fall und im Breitensportbereich allgemein nicht nötig, antwortete der Sportarzt und führte weiter aus: Wichtiger sei die regelmäßige allgemeine und komplette körperliche Untersuchung vom erfahrenen Sportarzt zur Früherkennung von vor allem häufigen Wachstumserkrankungen.




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Genannt wurden hier die Skoliose (Rücken), der Morbus Schlatter (Knie) und Morbus Perthes oder die Epiphysiolyse (Hüften) oder Fußfehlstellungen. Apparative Methoden sind nur selten notwendig. Natürlich ist sie Zusammenarbeit mit den Eltern wichtig. Wenn ein Junge zum Beispiel Schmerzen oder einen krummen Rücken oder Auffälligkeiten beim Gang hat, sollten die Eltern ihn schnellstmöglich zur Untersuchung vorstellen. Eine Frühe Erkennung von körperlichen Fehlentwicklungen ist zur Vermeidung und wegen der guten Behandelbarkeit in frühen Krankheitsstadien sehr wichtig für alle Kinder und Jugendliche.
Es wurde seitens des Vereines ein Verantwortlicher für die Reihenuntersuchungen (der Trainer der B-Jugend/Mädchen) benannt, der die Fragen von Eltern und Sportlern auf der einen Seite und den Ärzten auf der anderen Seite regelt und für Antworten sorgt.
Skoliose: Schiefstelllung der Wirbelsäule. Beim Wachstum der Wirbelsäule kann es zu erstmal normalen Schiefstellungen kommen (skoliotische Fehlhaltung). Im höheren Grad sind krankhafte und folgenreiche Asymmetrien unter dem Begriff Skoliose zusammengefasst. Als Ursache hierfür wird der Unterschied zwischen schnell wachsenden Rückenknochen und sehr langsam, bzw. gar nicht mehr wachsenden Strukturen des Wirbel-Nerven-Rückenmarkskanals (Nerven-/Rückenmarksgewebe) innerhalb der Wirbel angenommen. Zwischen langsam und schnell wachsenden Geweben kommt es beim Kind oder Jugendlichen zu Verklebungen und wenn sich diese nicht von selbst oder durch z. B. Sport oder Krankengymnastik lösen, dann kommt es zu einem Abweichen des normalen Wachstums hin zu einem Schiefwachstum des Rückens (Skoliose).
Morbus Schlatter: Schmerzhafte relative Überlastung des Ansatzes der Kniescheibensehne am Unterschenkel (Tuberositas tibiae) während des Wachstums.
Epiphhysiolysis capitis femoris: Ablösung der Hüftkopfkappe durch zu starke Lockerung oder zu hohe Last in der Wachstumszone des Hüftkopfes. Sehr schmerzhafte oder auch schleichend und schmerzarm verlaufende Krankheit. Schnelle Vorstellung beim Arzt erforderlich.
Morbus Perthes: Durchblutungsstörung in der frühen Hüftentwicklung mit teils schweren Krankheitsverläufen und bleibenden Schäden bei zu später Erkennung/Behandlung.
Morbus Scheuermann: Schmerzhafte entzündliche Belastungsschwäche der v. a. Brustwirbelsäule, welche unbehandelt zur dauernden Krummstellung der betroffenen Wirbelsäulenanteile führen (sog. Rundrücken).



 



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