Rücken ohne OP - patientenfax.de

Warum ist eine Bandscheibenoperation nur in äußersten Notfällen angezeigt?


Wirbeloperationen, besonders im Bereich der Lendenwirbelsäule, haben immer wieder zu schlechten Ergebnissen geführt. Eine intensive Therapie ohne Operation dagegen hilft in den meisten fällen trotz oft langer Therapiedauer sehr gut.
Rückenschmerzen können schleichend beginnen, aber auch ganz plötzlich bei nur sehr milder Belastung hochakut einsetzen.
Das Nervenkostüm, besonders bei sehr sensibleren Menschen, kann im Zustand der Gesundheit selber Maßnahmen zur Hemmung zur Schmerzempfindungen einleiten.
Bei chronischen Schmerzen und nach langer Krankheitsdauer ist das Regelsystem der Nerven und des gesamten Nervenkostüms oft selbst sehr schwer geschädigt.


Der Zusammenhang zwischen Rückenschmerzen  und allgemeiner nervlicher Verfassung des Patienten ist sehr wichtig. Psychische  Belastungen und negative seelische Umstände können zu Verstärkung von Rückenschmerzen führen.


Bei neu aufgetretenen Rückenschmerzen sollte zunächst der Orthopäde zur genauen Abklärung der Ursache und zum Ausschluss von akuten Notfällen aufgesucht werden.


Die akuten Schmerzzustände werden meistens durch physikalische Maßnahmen (Bestrahlung), Schmerztherapie mit Tabletten oder Spritzen und durch Gaben von Cortison, örtlichen Betäubungsmitteln an die eingeklemmten oder die bedrängten Nervenstrukturen im Lendenwirbelsäulenbereich oder im Halswirbelsäulenbereich behandelt.


Da die Ursache für Bandscheibenschäden zu einem großen Teil Bewegungsarmut ist, sollte bei der Diagnose Bandscheibenvorfall so schnell wie möglich die Beweglichkeit des Menschen wiederhergestellt werden. Die aktive Übungsbehandlung führt bei den meisten Betroffenen nach sicherlich ausreichender Therapiedauer (einige Monate oder mehr sind nicht selten erforderlich) zur Schmerzfreiheit bei voller Belastbarkeit und Beweglichkeit.


Dadurch lassen sich oft sehr gute Ergebnisse erzielen. Manchmal sind Massagen als passive und Krankengymnastik als aktive Übungsbehandlung erforderlich und als frühe Prophylaxe (Vorbeugung) gegen das Wiederauftreten der Schmerzen in hervorragender Weise geeignet.


Um Kosten und Zeitaufwand einzusparen, ist es sowohl bei aktiven Sportlern als auch bei Menschen, die keinen Sport treiben, im Fall von Rückenscherzen erforderlich, gezielte Muskelgruppen aufzutrainieren und bereits eingetretene Haltungsschäden oder Tendenzen zur Fehlhaltung entgegenzuwirken.






Komplikationen bei Operationen
seriöse Operateure klären den Patienten auch über Risiken gut auf


Allgemeine Komplikationen orthopädischer Operationen


Bei jeder Operation erfolgt im Vorfeld eine sorgfältige Vorbereitung. Dabei spielt das  Aufklärungsgespräch des Patienten mit dem Operateur eine hervorragende Rolle. Nicht nur der orthopädische Chirurg (Operateur), sondern auch der Patient muss über die anstehende Operation in vollem Umfang Bescheid wissen. Allerdings werden selbst heutzutage noch viele Patienten über die Operation nur sehr flüchtig aufgeklärt. Oft fehlt es an Zeit, so dass sich mancher Patient nicht vollständig über den Eingriff aufgeklärt fühlt.


Das wesentliche Wissenswerte an den meisten Operationen ist allerdings auch für den Laien sehr gut verständlich.


Erfahrende Chirurgen berichten in Auswertung ihres Schaffens davon, dass ein aufgeklärter Patient wesentlich bessere Heilungschancen hat, als derjenige Patient, der sich für seine gesundheitliche Situation nur gering oder gar nicht interessiert.


Der Chirurg klärt den Patienten vor der Operation über den gesamten Verlauf der  Behandlung auf. Er geht bei dem Aufklärungsgespräch genau auf die Vorbereitung der OP, auf das Verfahren  während der Operation (incl. auf Erweiterung oder Minimierung des Eingriffes) und die Nachbehandlung nach der Operation ein. Der Patient sollte sich auf dieses Gespräch vor einer Wahloperation (Operation mit minderer Dringlichkeit) gut vorbereiten und sich konkrete Fragen an den Operateur eventuell im Vorfeld notieren und diese dann im Gespräch stellen.
Auch nach dem Aufklärungsgespräch bis zur Operation ist es noch möglich, dem Operateur Fragen zu stellen. Bitten Sie nötigenfalls einfach um ein zweites Gespräch!


Das Besprechen des Risikos für Komplikationen ist ein wichtiger Bestandteil des Aufklärungsgespräches. Hierbei soll der Patient keinesfalls durch die Informationen des Operateurs irritiert werden. Vielmehr muss der Operateur den Patienten mit den möglichen Komplikationen eines Eingriffes auseinandersetzen. Der Gesetzgeber  schreibt dies dem Arzt vor. Dem Patienten eröffnet sich die Möglichkeit, sich noch besser zu informieren. Die Risiken bei Wahleingriffen sind heutzutage gering. Die meisten Komplikationen bei Operationen sind gut behandelbar. Im Falle einer Komplikation ist es für den Patienten wichtig, vorher über die Behandlung einer eventuellen Komplikation wenigstens grob Bescheid zu wissen.


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Ähnlich geht es an der unteren Lendenwirbelsäule zu. Kommt es im Verlauf eines zivilisierten Lebens (der Sitz-Zwang in der zivilisierten Gesellschaft, Auto/Büro/Wohnzimmer - immer sitzen!) mit z. B. wenig Sport und viel Bürotätigkeit zu Muskel-Ungleichgewichten, verändert sich auch die Haltung der Lendenwirbelsäule und die Belastung von einigen Bandscheiben in typischer Weise. Meist werden mit den Jahren bei jedem Menschen die unteren Bauchmuskeln (vom Schambein bis Höhe Bauchnabel ziehend) immer schwächer und ausgedehnter (z.B. Bierbauch), dagegen neigen die LWS-Rücken-längs-Muskeln immer zu Verkürzung und werden im normalen Leben meistens übermäßig stark. Die Vorderwand des unteren Menschenrumpfes wird schwach, die LWS-Rücken-längs-Muskeln sind übermächtig stark und verkürzen sich und werden zunehmend schlechter Dehnbar. Die Rückenmuskeln der LWS können die Kraftbalance zwischen Bauchwand und Lenden Rumpfrückwand nicht halten. Das Ergebnis dieser Dysbalance ist, dass das Hohlkreuz im LWS-Bereich bei den allermeisten Menschen zunimmt. Der Übergang zum Kreuzbein bzw. zum Becken ist im Sinne eines verstärkten Hohlkreuzes abgekippt. Damit bekommt die unterste Bandscheibe der LWS oft als erste in diesem Bereich eine ungleichmäßige Belastung. Meist ist der hintere Scheibenanteil betroffen und bekommt mehr Last als der vordere. Der Anulus fibrosus (knorpeliger Bandscheibenring) dünnt an der hinteren Stelle aus, reißt - und der gallertige Bandscheibenkern drückt sich unter der Last, wie Zahnpasta aus der Tube, nach hinten heraus (Bandscheibenvorwölbung/Bandscheibenvorfall-Protrusio/Prolaps) und drückt oft gegen hochsensible Strukturen- Nerven und Nervenwurzeln.
Körpergewicht, Übergewicht, Muskelkraft, Muskelstützung...
Die Kräfte, die an der Wirbelsäule wirken, sind auch in Ruhe und ohne zusätzliche körperliche Belastung enorm groß. Grund für die hohe Belastung von Bandscheiben selbst im Ruhezustand ist das Segelmastprinzip. Damit der Segelmast auf hoher See allen Wettern standhält, wird er vor allem an vier Seiten mit Drahtseilen fest verspannt. Der Segelmast wird künstlich verzurrt und dabei mit hoher Spannung in Richtung seiner Längsachse in den Bootsrumpf gepresst. Es wirken auch in Ruhe erhebliche Druckkräfte. So ähnlich funktioniert das System Rücken.
Oft wird das Märchen von stützenden Muskeln erzählt, die man trainieren könne und wonach man in der einen oder anderen Weise von den Muskeln gestützt würde. Muskeln können aber nie stützen.
Muskeln können nicht stützen. Sie können aber ziehen, verzurren und verspannen. Im Falle der Wirbelsäule sorgen diverse Muskelgruppen dafür, dass unsere Wirbelsäule von allen Seiten wie ein Segelmast auf einem Segelboot in ihrer Längsachse auf ihrer unteren Verankerung im hinteren Becken fest verzurrt ist. Das biologische Wunderwerk Rücken ist also auf eine Muskelbalance angewiesen. Es ist im ausbalancierten Fall sehr hohen Belastungen gewachsen.  Aber das System Wirbelsäule unterliegt bei der Mehrzahl aller Menschen einem immer gleichen Alterungsprozess, der durch eine mit den Jahren  langsam eintretende Störung der Balance seiner Haltemuskeln wesentlich bestimmt wird. Die genannten beiden wichtigsten Dysbalancen die zur Verschlechterung von Rundrücken im BWS-Bereich und Hohlkreuz im LWS-Bereich führen, können also mit sinnvollen Mitteln Bekämpft werden.
Wie bekämpft man also die Hauptursache von Rückenschmerzen? Am besten mit Training. Das Training muss wirksam sein. Es muss regelmäßig und intensiv sein. Und es muss die beim Menschen vorhandenen Muskeldysbalancen ausgleichen oder am Fortschreiten hindern. Ob dann auch noch Heben und Tragen nach den Regeln der Kinästhetik erfolgen, ist aus der Sicht von vielen modernen Sport-Orthopäden sekundär. Jedenfalls scheint aus heutiger wissenschaftlicher Sicht eine Vermeidung von bestimmten Bewegungen zur Vermeidung von hexenschussartigen Schmerzen sinnlos zu sein. Insbesondere weil auch in Ruhe und bei normalen alltäglichen Bewegungen (z.B. einsteigen in einen PKW) höchste Belastungen der gefährdeten Rückenstrukturen auftreten können. Statt zu versuchen, falsche Bewegungen zu vermeiden, sollte man überlegen, welchen Sport treibe ich gerne und regelmäßig. Den Körper zu trainieren ist einfach sinnvoller, als spezielle Bewegungen zu vermeiden.

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Als zweite wichtige Schmerzquelle des Rückens sind neben einem Bandscheibenschaden die kleinen Gelenke der Wirbelsäule und deren Abnutzungsprozess zu nennen. Diese Gelenke heißen Facettengelenke und sind in jedem Segment der Wirbelsäule paarig angelegt und relativ oberflächlich unter der Rückenoberfläche gelegen. Nur die Spinalfortsätze der Wirbel sind weiter hinten und bei den meisten Menschen sogar im Hautrelief sichtbar. Die Facettengelenke bilden den hinteren Lastträger der Wirbelsäule und sind wie alle anderen Gelenke auch aufgebaut. Sie haben eine Gelenkkapsel und mit Knorpel überzogene Gelenkflächen. Die Gestalt und die anatomische Stellung der Facettengelenke bestimmt, was der jeweilige Wirbelsäulenabschnitt gut kann. Die HWS kann alles (gut drehen, neigen und wenden in alle fast Richtungen). Die BWS kann vor allem in ihrer Längsachse um einen Punkt irgendwo in der Mitte des Wirbelkörpers drehen und die LWS kann die meiste Last und die meiste Muskulatur aushalten und dabei aber nur wenige Grad Bewegungsausmaß meistern.
Wie bei allen anderen Gelenken auch, sind die Facettengelenke besonders in der Lendenwirbelsäule anfällig gegenüber typischen Trainingsfehlern oder ganz einfachen alltäglichen Belastungsfehlern, die der Mensch bewusst oder unbewusst begeht. Ein Gelenk hat ein bestimmtes Bewegungsausmaß. Das volle Belasten im stabilisierten Gelenk ist in der Regel ohne dauernden Schaden möglich. Selbst schwerste Lasten können in diesem Fall vom Gelenk gut vertragen werden, ohne dass es Schaden nimmt.
Was heißt eigentlich: stabilisiertes Gelenk? Gemeint sind zwei Sachen. Das Gelenk ist stabilisiert, wenn es nicht in die eine oder andere Richtung seiner Bewegungsausmaße am Endpunkt steht (z.B. nicht voll gebeugt und nicht voll gestreckt) und wenn die das Gelenk führenden Muskeln von allen Seiten gut verzurrt sind (z.B. sowohl Beuger als auch Streckmuskeln sind möglichst stark angespannt, um das Gelenk zu stabilisieren). Ein typischer Belastungs- oder gar Trainingsfehler ist anerkanntermaßen das Verschränken von Gelenken im Endgrad und die dann eingeleitete Vollbelastung. Dies ist ein sehr häufiger Schadensmechanismus für alle Gelenke. So auch für die Wirbelgelenke. Dies gilt besonders für die Lendenwirbelfacettengelenke. Bei der Belastung von verschränkten Gelenken kommt es bereits bei geringen Belastungen zu strukturellen Gelenkschäden. Bei der Lendenwirbelsäule handelt es sich bei den Bewohnern in den zivilisierten Regionen der Welt sehr, sehr oft um ein Fehlen der Stabilisation der Wirbelgelenke durch die gelenkführenden Muskelgruppen (Bauch- und Rückenmuskeln tragen wesentlich zur Stabilisation der Lendenwirbelsäule und ihrer Gelenke bei. Im Alltag sind die Gelenke bei der Belastung sehr oft verschränkt und nicht stabilisiert. Das Resultat ist die Gelenkerkrankung der beteiligten Gelenke: die Arthrose. Sie wird hier Spondylarthrose genannt (Wirbelsäulenarthrose). Die Patienten leiden meistens nicht unter ins Bein einstrahlende Schmerzen, wie bei typischen Bandscheibenschäden, sondern sie leiden unter einem gürtelförmigen Rückenschmerz, der besonders bei Bewegung auftritt und manchmal sogar nachts vorkommt und am Schlafen hindert.
Gesundheitspapiere   


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